Flow: Wenn Klarheit, Kreativität und Führung leicht werden
Shownotes
Champagner für die Seele, Klarheit für den Kopf. Leadership für den Beruf und ein gutes Leben. In dieser Folge von Sakotnik & Flucher geht es um eines der schönsten Gefühle produktiver Lebendigkeit: Flow. Karola und Eva-Maria sprechen darüber, wie wir in diesen Zustand kommen, in dem wir ganz bei einer Sache sind — konzentriert, wach, kreativ und gleichzeitig leicht. Es geht um persönliche Rituale, um Musik, Kaffee, Atem, Bewegung, Timeboxing und den berühmten ersten inneren Widerstand, der oft genau dann auftaucht, bevor es wirklich fließt.
Ausgehend von Karolas Erinnerung an Billy Joel, Hausübungen und das gute Gefühl, etwas geschaffen zu haben, spannt die Folge den Bogen zu Leadership, Kreativität und Teamarbeit. Denn Flow ist nicht nur ein individuelles Erleben. Er kann auch in Gruppen entstehen — in Teams, in kreativen Prozessen, in Präsentationen, in der Theaterimprovisation und überall dort, wo Menschen gemeinsam an etwas arbeiten, das Bedeutung hat. Besonders für Führungskräfte stellt sich die Frage: Wie schaffen wir Räume, in denen Menschen fokussiert, selbstverantwortlich und mit Freude arbeiten können? Manchmal beginnt das ganz klein — mit einem passenden Stift, einem Kaktus am Schreibtisch oder der Freiheit, den eigenen Arbeitsplatz so zu gestalten, dass Autonomie spürbar wird. In dieser Folge erfährst du:
- warum Flow Konzentration, Klarheit und Ablenkungsfreiheit braucht
- weshalb Rituale helfen, in einen produktiven Zustand zu kommen
- warum der „Anfangskampf“ normal ist und oft überwunden werden will
- wie Timeboxing und Wiederholung das Gehirn auf Flow vorbereiten
- weshalb Autonomie ein Schlüssel für Flow in Teams ist
- was Kreativität, Theater, Visionen und Leadership miteinander verbindet
- warum Pausen kein Luxus sind, sondern Teil des Prozesses
- wie Flow in Zeiten von Transformation Sicherheit geben kann
- warum Schlaf, Präsenz und gute Vorbereitung entscheidend sind
- was Lampenfieber mit Flow, Furcht und Mut zu tun hat
Der im Gespräch erwähnte ungarisch-amerikanische Psychologe und Flow-Forscher ist Mihály Csíkszentmihályi, der als „Father of Flow“ bekannt wurde. (Claremont Graduate University)
Ausblick auf die nächste Folge: Es geht weiter mit dem Thema Mut und Menschsein — denn Mut braucht Angst, um überhaupt Mut sein zu können.
Call to Action: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere Sakotnik & Flucher und schick sie an eine Person weiter, für die mehr Flow, Klarheit und Leichtigkeit gerade hilfreich sein könnten. Sakotnik & Flucher sind auch für Vorträge, Workshops und bald über die Community of Practice erlebbar.
Transkript anzeigen
00:00:15: Willkommen bei Zerkotnik
00:00:17: und Flucher.
00:00:18: Champagner für die Seele, Klarheit für den Kopf!
00:00:20: Wir verbinden kluge Gespräche mit Haltung, Esprit und echter Substanz.
00:00:25: Wir sprechen über Leadership und Selbstführung – über Freiheit und Macht, über Lebensfreude, Erfolg, Sinn und Tiefe.
00:00:32: Und auch über die Frage wie wir bewusst, wirksam und mit Leichtigkeit leben und führen können.
00:00:38: Ein Format
00:00:39: für Menschen, die Klangheit suchen, Verantwortung leben und sich nach mehr Substanz im Gespräch sehen.
00:00:45: Zerkotnik und Führer.
00:00:47: Für alle, die tiefe lieben, groß
00:00:49: denken und ganz
00:00:50: mensch bleiben wollen.
00:00:52: Schön dass
00:00:53: du da
00:00:53: bist!
00:01:00: Einen wunderschönen Tag euch wünschen wir.
00:01:03: Wir sind wieder da, wir sitzen wieder am Küchentisch Es ist wieder ein Strahl in der Tag Und wir haben uns vorher einen Café auf der Terrasse gegönnt.
00:01:12: Das verraten wir jetzt.
00:01:14: Ja wir haben unseren tollen Café.
00:01:16: bei Sonnenscheien Sommer sind wir mittlerweile angekommen.
00:01:21: Wir haben gerade darüber gesprochen, dass ich in den letzten Tagen aus Afrika zurückgekommen bin und dort eine wundervolle Zeit verbracht habe und direkt vom afrikanischen Jahr eigentlich ist es mehr Herbstdeutschern jetzt in den österreichischen Sommer kommen durfte und das ich jetzt sehr genieße, dass grade alles blüht und wenn du mal auf Carolas Terrasse warst Du wirst wissen, dass ja alles blöd in das Karoda einen absoluten grünen Daumen hat.
00:01:47: Ich glaube, das darf ich verraten hier und dass wir uns da draußen kurz mal ausgetauscht haben, worüber wir heute sprechen könnten?
00:01:55: Wir haben ja in den letzten Folgen euch versprochen, dass es eine Folge zum Thema Flow geben wird.
00:02:01: Und da dachten wir uns, wir machen das heute einfach mal.
00:02:05: oder was denkst du darüber, Karola?
00:02:06: Ich bin dabei!
00:02:07: Flow ist eines der schönsten Gefühle, die man haben kann.
00:02:11: Mich erinnert jemand an eine Gesicht, die war so eine sehr gute Schülerin.
00:02:15: Ich hab's ja gerne gelernt.
00:02:18: Grundsätzlich gern Neues gelernt aber ich habe nicht gerne zu Hause gelernt mit meiner Hausübung.
00:02:23: Aber wenn ihr dann nur mehr reinsetzt oder auswendet, dann ist das schon ziemlich langweilig.
00:02:29: Ich muss auch nichts zu viel davon machen, muss man sagen.
00:02:32: Ich hatte jeden Nachmittag ein Ritual gehabt um in den Flow zu kommen.
00:02:37: Das heißt es bin... in das Zimmer gegangen, den ich meine Hausüber mitmacht hab.
00:02:41: War ein Zwei-Zimmer nicht unser Kinderzimmer.
00:02:44: Ich war im Wohnzimmer und habe eine Schallplatte aufgelegt.
00:02:48: Oh schön!
00:02:49: Wieso?
00:02:49: Dreizehnvierzehnte Neubilitio Olmen absolut erfüllt... Und habe die Schall-Platte damals eben jetzt wie in der Weihnuss aufgelegt, gehört und beim vorletzten Lied habe ich mich angefangen hinzusetzen reinzugehen, mit diesem Gefühl vorher mitgesungen zu haben oder auch noch zugehört zu haben.
00:03:12: Es war ja ganz unterschiedlich manchmal auch am Klavier mit gespielt und da war ich mich hinsetzt in der Wanker um eine Hausübung zwei Stunden später damit fertig.
00:03:21: Das war das absolut tollste Flowgefühl ever nämlich etwas zu tun was mich interessiert hat aber mich darauf vorzubereiten ohne in den Zwang zu kommen und dann erfüllt etwas geschaffen zu haben, damit aufzuhören.
00:03:38: Genau!
00:03:38: Und darum geht es im Endeffekt den Flow, dass wir uns in etwas... Man kann es eigentlich nein fallen lassen, das wir die Möglichkeit haben, in eine Tätigkeit hineinzukommen mit voller Konzentration ohne Ablenkung.
00:03:53: Das ist glaube ich einer der größten Flow Trigger, die wir so kennen und wo man auf einfachste Art und Weise aus dem Flow wieder rauskommen kann, ohne äußeren Einfluss von außen sich um eine Aufgabe kümmert, die für einen wichtig ist, den man machen möchte.
00:04:10: Denen nicht überfordert aber auch nicht unterfordert und wo man seine ganze und volle Konzentration auf dieses Projekt für einen gewissen Zeitraum abliefert.
00:04:22: Eigentlich ist unser Gehirn dafür designed dass wir auf automatische Art und Weise in Flow-Zustände kommen.
00:04:27: und wenn man es ganz hart sagt kann man auch so weit gehen das man sagt Wir alle sind ein bisschen flowsüchtig und Flow ist natürlich auch etwas das definitiv süchtig machen kann.
00:04:39: So wie Carola das beschrieben hat aus ihrer Kindheit, wenn man dieses Gefühl einmal kennt dass man in den Flow hineingehen kann, wie man da hineinkommt welche Möglichkeit man hat und dass man dann in kurzer Zeit sehr viele Dinge erledigen kann ganz tolle Dinge hervorbringen kann.
00:04:53: wir haben gerade vorher in einem seiner Bücher gestöbert, wie ich das von einem darf.
00:04:58: Das Buch Mutig Menschsein, dass Karola vor ein paar Jahren geschrieben hat und ich kenne es auch von meinem Buchschreiben und von meinen Büchern die ich schreiben durfte in meinen Texten, die ich immer wieder schreibe.
00:05:10: Auch ich habe so meine Rituale wie ich hineinkomme ins Schreiben.
00:05:14: für mich ist es meist so, dass sich mir auch genau einmal anschauen welche Zeit ist für mich passend um mental sozusagen in meiner Höchstphase zu sein, für mich persönlich ist es da morgen.
00:05:24: Das kann aber für jeden ein bisschen anders sein oder für jede natürlich.
00:05:27: Es kann der Abend sein.
00:05:29: ich kenne Menschen die schreiben und arbeiten ganz gerne am Abend.
00:05:32: Ich bin das gar nicht!
00:05:33: Ich bin eher der Morgenmensch was das betrifft Da einfach mal herauszufinden Was ist meine Metallhöchste Phase?
00:05:41: arbeiten kann, in der ich fokussiert arbeiten kann.
00:05:44: In der ich gute Konzentration habe und dann mal alle Ablenkungen auszublenden also Handy auszuschalten, alle E-Mails weg zu schalten, Computer nicht zumachen wenn man schreibt oder dergleichen sondern einfach ja sozusagen die ganzen Benachrichtigungen auf die Seite zu geben auszuscheiden damit man nicht immer wieder unterbrochen wird denn sobald man unterbrocken wird kommt man aus diesem Flowtumble wieder raus wie es schon genannt wird.
00:06:07: und jetzt gibt er diesen sogenannten Floats.
00:06:09: Ja, Kreislauf.
00:06:10: Wie man so schön nennt sozusagen diese erste Phase wo man sich mit einem Rital auf den Führer vorbereiten kann.
00:06:17: es kann sein wie du sagst die eine Schallplatte aufzulegen Musik zu hören gewisse Menschen tanzen gerne gewisse machen auch gerne Breathwork wieder so schon genannt wird also Pranayama wird in der johischen Welt genannt oder auch Artentechnik um sich in solche Dinge einzubringen.
00:06:34: gewisse Leute brauchen körperliche Bewegung davor.
00:06:37: Andere Menschen brauchen ihren Kaffee, also ich bin zum Beispiel jemanden der aufsteht sich seine Kaffeemacht ein Beat um Übungen macht.
00:06:45: Ich
00:06:46: springe auch ganz gerne ein bisschen so ein bisschen hüpfen tut mir ganz gut Um kopftechnisch wieder voll und ganz da zu sein Und setz mich dann einfach hin und bleibt mal sitzen für einen Moment habe natürlich Handy ausgeschaltet und da gleich um einfach auch schreiben zu können, um mich der Aufgabe zu widmen die für mich wichtig ist.
00:07:04: Und dann zu beginnen und es gibt auch diesen Anfangskampf wie er so schön genannt wird beim Flow-Kreislauf wieder so bezeichnet wird wo einfach auch den Moment da ist vor allem wenn du was schreibst oder wenn du etwas machst wo du denkst Heute läuft das ganze Ding überhaupt nicht.
00:07:21: Aber heute, am besten wäre es sich jetzt auf und ich gehe einfach nochmal um die Ecke oder mache ganz was anderes.
00:07:27: Das ist ein ganz normaler Zustand.
00:07:29: Es ist da richtige Zeitpunkt, um sitzen zu bleiben.
00:07:31: kann ich dir raten?
00:07:33: Um einfach dran zu bleiben und einfach mal die ersten fünf sechs Minuten zu überwinden vielleicht auch mal zehn Minuten je nach Tagesverfassung ist das unterschiedlich.
00:07:42: und was eine sehr willfreiche so aktive Flowzustände zu kommen dass man sich vielleicht für einen gewissen Zeitraum, also für ein Monat vornimmt das man jeden Tag zum selben Zeitpunkt das Ganze macht.
00:07:54: Unser Gehirn liebt einfach Muster und unser Gehirnt liebt es wenn es eine gewisse Wiederholung hat auf dieses... Dass er sich verlassen kann.
00:08:01: Also dass das Gehirnen die Möglichkeit hat zu wissen okay Hausnummer um acht Uhr morgens bis neununddreißig schreiben wir Danach machen wir unsere E-Mails danach machen wir das um sozusagen dieses Time-Boxing, das wir auch schon hatten.
00:08:17: Auch ein bisschen anzuwenden.
00:08:19: und genau darauf baut im Endeffekt der Flow auf.
00:08:21: Und beim Flow ist es auch so dass du dann hineingehst in die Thematik und es dann einfach auch so ist, dass du das Gefühl hast, dass
00:08:30: Du
00:08:31: geschrieben bzw bewegt wirst.
00:08:34: Es ist oftso, dass wir Inflow zuständen wenn wir tief drinnen sind nichts mehr von dem mitbekommen was um uns herum passiert dass wir ganz, ganz tief eintauchen können.
00:08:44: Dass wir das Gefühl haben zum Beispiel wenn du jetzt eine Text schreibst, dass nicht du den Decks schreibts sondern dass der Text von dir geschrieben wird und du hinterher die denkst einfach wow diesen Text habe ich verpasst!
00:08:55: Das ist hervorgekommen.
00:08:57: oder auch wenn du ein neues Konzept da arbeitest für deine Mitarbeiter oder einfach neue Visionen oder neu Ideen brauchst.
00:09:05: es ist auch meist so dass du hier die Möglichkeit hast.
00:09:09: Einfach das ganze geschehen zu lassen.
00:09:12: Du gehst absichtslos in die Geschichte auch hinein, es ist auch eines der Flow-Prinzipien, die notwendig sind.
00:09:17: und was noch sehr wichtig ist bei Flow-Prinzipien vor allem für alle, die mit dabei führen oder ein Team führen ist dass sozusagen allen Menschen die Möglichkeit haben eine gewisse Selbstverantwortung zu haben, dass sie das Gefühl haben die Kontrolle in positiven Szenen darüber selbst zu haben, dass sie die Möglichkeit haben zum Beispiel einen Arbeitsplatz neu zu gestalten.
00:09:38: So wie wir es sieht, das muss nicht immer das große Ding sein.
00:09:41: Es heißt jetzt nicht, dass das ganze Büro umgestaltet werden muss sondern heißt vielleicht wenn du eine Mitarbeiter hast oder eine Mitarbeiterin, die gerne kackt den mag, dass du einfach ein Kaktus auf dem Schreibtisch stehen hast?
00:09:53: Oder wenn eine MitarbeiterIn gerne mit einem bestimmten Kully schreibt, dass so einfach diesen Kully ermöglicht Ihr schreibt es, ihr Raum vielleicht so weit wie möglich individuell gestaltet ist damit sozusagen die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter die Möglichkeit hat das Gefühl der Autonomie für sich zu entdecken und zu haben.
00:10:12: Denn das ist eine der weiteren Flow-Prinzipien, die wir sozusagen benennen können.
00:10:18: Flow-Prinzipien sind von einem ungarischen Wissenschaftler benannt worden oder erforscht worden dessen Namen ich jetzt nicht wiedergebe weil ich ihn nicht richtig aussprechen kann.
00:10:29: Der Regisseur ist nicht so gut oder ist alles besser?
00:10:33: Ich weiß nicht, wer es ist.
00:10:35: Muss ich wieder zugeben!
00:10:37: Wir liefern das in den Show-Nots nach.
00:10:39: Das ist eine gute Idee.
00:10:41: Ich bin ja einer der sich mit diesen Themen, also mit diesen Theorien nicht immer beschäftigt weil dass in der Kreativarbeit, wo ich ursprünglich herkomme ein selbstverständlicher Zustand ist dass wir keine Prinzipien dafür brauchen, sondern weil das einfach das selbstverständlichste ist, da entstehen die besten Kunstwerke.
00:11:04: Und wie gesagt mein Hintergrund ist ja Theater-Kreation.
00:11:09: also ich habe gelernt Stücke zu schreiben, Stücke so entwickeln und Physikalfirte und dann die anderen Geschichten, also aus meinem Business das Wissen ja inzwischen sind auch kein viel größerer Teil in meinem Leben inzwischen aber es war trotzdem Fünfzehn Jahre war halt einfach dieses Theater kreieren, dieses Machen.
00:11:29: Meine Haupteinnahmequelle und auch meine Karriere wäre ich nicht krank geworden hätte sie wahrscheinlich auch nicht einfach so beendet.
00:11:39: was Warum ich das jetzt erzählt hat damit zu tun, dass sich das Ganze einerseits so angehen kann?
00:11:46: Sehr strukturiert.
00:11:47: Sehr klar!
00:11:48: Ich schaffe mir den Arbeitsplatz... Also diese Autonomität, dieses Gefühl des autonomen Handelnkönnens ist total parallel.
00:11:57: und das andere bei was bei uns so stark ist, ist das Gefühl, ich habe etwas zu sagen und ich möchte es in die Welt bringen und ich übersetze es aber nach indem ich die Frage beantworte, was könnte andere dazu bewegen das auch zu erleben.
00:12:15: Das ist so die ganz große im Theater vor allem künstlerische Frage.
00:12:19: dahinter bilden die Kunst, die sie belandert.
00:12:21: da geht es eher darum Ich drücke mich aus und hoffe dich zu inspirieren.
00:12:27: Im Theater geht's schon darum auch andere zu bewegen dazu zu bringen etwas zu verändern, etwas zu tun.
00:12:34: Und
00:12:35: dieser Ansatz der Katasis?
00:12:37: Das hat mit Katasis zu tun.
00:12:39: genau Und da drinnen gibt zu diesem Teil, den ich jetzt nenne... Ich lass mich reinfallen.
00:12:49: Ich lasse zu, dass meine Genialität sich mit der Universum verbindet und es klingt jetzt so, ich muss selber darüber lachen, weil das so WUWU war.
00:12:59: Das sind aber im Endeffekt ist es trotzdem dieses Empfinden.
00:13:04: Und gerade bei Führungskräften erlebe ich das immer wieder, dass die zwar nicht darüber sprechen, weil sie auch für Sie so WUU erscheint Und gleichzeitig diese Erlebnisse haben.
00:13:11: Führungskräfte sind, also gerade Lieder, gute Lieder sind Menschen, die Visionen haben und die haben etwas... Sie wissen sie möchten es in die Welt bringen!
00:13:21: Ich hoffe dir geht's auch so und ich wünsch dir wenn es dir so geht bisschen benenne ist für dich.
00:13:26: du musst das nicht nach der Außen tragen aber seid ihr klar dass deine Vision hast dieses Wertes gelebt zu werden?
00:13:32: Diese Vision braucht zwischendurch diesen Flow um für die Welt, für deine Produktion, für seine Mitarbeiterinnen übersetzbar zu werden.
00:13:41: Und dazu braucht es einerseits das Timeboxing, dazu braucht's aber danach – sage ich jetzt weil Führungskräfte das so gerne auslassen – es brauchte nach dem Moment wo ich zulasse dass ich mich erst wieder mit der Welt verbinden muss also wo ich im Endeffekt eine Pause mache, wo ich mein Café hol Wo ich sage, ich muss das anders tun.
00:14:00: Ich gehe einen kurzen Spaziergern auf die Toilette und folge mir jetzt ein, weil da heißt Georg Haberl in der Hummernix und meine ersten Ferialpraktiker.
00:14:09: Der ist immer gekommen in den Frühen.
00:14:11: Werden noch kennt?
00:14:12: Ein genialer kreativer Kopf hat auch eine der besten und größten Werbekampagnen damals geleitet.
00:14:21: Die Honig wirklich als glaube ich ca.
00:14:27: aktive Markenbekanntheit hatte.
00:14:29: Das heißt, die Leute mussten nicht erinnern, sie wussten einfach was es ist durch diese Kampagne gemacht haben.
00:14:33: Der kam in der frühen Büro und sich einen Kaffee geholt hat ihn getrunken und ging erstes mit der Zeitung auf die Toilette nur eine Stunde nicht mehr gesehen.
00:14:43: Er ist da wirklich rein gegangen und hat danach gearbeitet.
00:14:45: Er hat mit uns wenig geredet sondern er hat die Dinge entwickelt, hat dann geprüft... Also er hat ganz unkonventionell damals gearbeitet.
00:14:54: das war Anfang der Achtiger Jahre.
00:14:58: Da war das schon noch ein Noh-Hum?
00:15:00: Ein wirkliches Nohum, genau!
00:15:02: Mir hat es sehr beeindruckt, weil ich gesehen habe, dass er nicht – und natürlich unterstellt er so vorallem – war er nicht.
00:15:10: Es war ganz klar, dass der auf den Punkt kommt dadurch.
00:15:13: Das war seine Zeitung?
00:15:15: Genau,
00:15:16: um dann sozusagen... wieder kreative Arbeit zu leisten, um alles für sich zu sortieren und zu ordnen.
00:15:22: Damit er dann das an seine Mitarbeiter und dann sein Team weitergeben konnte.
00:15:27: Und dann auch wie gesagt diese Pausen dazwischen oder diese Briefings – wir haben irgendwann einmal so ein Gespräch gehabt – ich habe einen Raum neben seinem Büro gestaltet mit den ganzen Werbenaterialien.
00:15:38: Und nachdem ich ein ästhetischer Mensch bin, hab' ich das alles sehr raufgenagelt an die Wand und da war ich nicht zufrieden und wieder runtergenommen und weiter genagelt.
00:15:44: Also ich war nicht in einer halben Stunde fertig, sondern ich habe eineinhalb Tage an seinem Kopf genagelt.
00:15:50: Irgendwann ist er da drin gestanden, großer Mann, ich die sechzehnjährige wollte gerade Luft holen um mich so richtig auszuschimpfen und dann hat er den Raum gesehen und gesagt das schaut wirklich gut aus.
00:16:06: Könnten sie trotzdem aufhören zu hemmern?
00:16:10: Aber da war ich im Fleu selbst auch nicht gemerkt muss ich ganz ehrlich sagen es kann spannend also fleus so stark In kreieren, im entwickeln und gerade jetzt wo die Transformationen so viel Unsicherheiten da sind.
00:16:20: Im Flow empfindet man auch Sicherheit.
00:16:23: Sicherheit obwohl man sich pioniermäßig auf neues Gebiet begibt
00:16:29: Genau also da wo es natürlich auch etwas was außerhalb von Raum und Zeit passiert wenn wir das haben möchte.
00:16:34: Also ist es auch oft so dass man das zeitgefühl aber verliert.
00:16:38: Und genau in Zeiten wie diesen, in denen wir uns gerade befinden wo es so eine ganz viele Veränderungen geht.
00:16:44: Wo Transformationen gefühlt jede Minute da sind und Veränderung da sind ist etwas was einem Struktur auf der einen Seite gibt im positiven Sinne und dennoch die Freiheit gibt sich frei zu entwickeln Neues entstehen zu lassen.
00:17:00: Es ist auch der Moment wo dein Gehirn in ein Zustand kommt den du sonst nicht so automatisch im Alltagsbewusstsein herbeifüllen kannst.
00:17:08: Du hast da ganz, ganz stark bist du in der Alphewelle unterwegs wenn man die Gehirnströmungen jetzt genau anschaut wo du in einer Kreativität bist, wo du immer entwickeln wirst und wo du Neues entstehen lassen kannst oder weiterdenken kannst oder neu denken kannst.
00:17:21: und es auch die Zeit wo du so effizient und so effektiv arbeiten kannst wie sonst nicht.
00:17:25: das bedeutet dass du in zwei, ein paar Stunden am Tag so viel erledigst wie du sonst den ganzen Tag erledigt Und wo du einfach die Möglichkeit hast, noch tiefer in die Thematiken einzutauchen.
00:17:36: Neue Ansätze zu finden, neue Dinge miteinander verbinden zu können.
00:17:42: Aha-Momente zu haben, wo du denkst so wow das liegt schon seit drei Tagen vor mir.
00:17:46: aber eigentlich habe ich diese Perspektive noch nie betrachtet oder so habe ich es noch nie gesehen dass sie zusammenführen könnte.
00:17:53: und ja ich kenn's auch aus der Kreativitätszene oder auch von Tiggens auch in der Gastronomie teilweise wo man einfach merkt Individuellen Flow, wo ein Einzelner im Flow ist und es gibt ja auch den Gruppenflow sozusagen.
00:18:06: Der kleinste GruppenFlow sind zwei Personen die miteinander arbeiten und sich austauschen.
00:18:11: also ich habe immer mit das Gefühl wenn wir uns nach HotCast aufnehmen dass sie auch im Flow sind.
00:18:15: Also wir vergessen hier auch oft die Zeit dazwischen drinnen Und unterhalten uns über Dinge und kommen auf Themen über die wir voller Garnina gar nicht nachgedacht haben und verbinden wieder neue Dinge miteinander, die für uns auch absolute Aha-Momente sind.
00:18:28: Ja?
00:18:28: Zumindest geht es in ihr heute immer wieder
00:18:29: so.
00:18:29: Mir gehts absolut ab!
00:18:31: Ich hoffe euch geht's auch so.
00:18:32: Wir hoffen
00:18:32: wir sehr dass ihr auch etwas davon habt, so nicht nur mir.
00:18:36: Und ja was ich sagen wollte ist einfach das Flow ein unglaublich tolles Instrument ist um innovativ neu zu arbeiten, effizient und effektiv zu arbeiten.
00:18:48: Und was ich noch hinzufügen möchte ist eine der wichtigsten Dinge um Flow wirklich herbeiführen zu können, die wieder zurück in den Anfang sozusagen es dass man genug tief genug und regelmäßig und lang genug schäft.
00:19:01: Schlafs ist einer der wichtigste Dinge also das man ausgeruht ist damit das Gehirn sozusagen nicht dem Alarmzustand ist denn wenn das Gehör im Alarm Zustand ist ist es unwahrscheinlicher in einem Flohzustand zu kommen.
00:19:14: Angst ist auch etwas, was natürlich nicht förderlich für Vorzuständer ist bis zum gewissen Grad.
00:19:20: Die Frage ist jetzt wirklich Angstangst oder eine Unsicherheit?
00:19:24: Oder eine Möglichkeit, worauszukommen?
00:19:27: Da kann es passieren dass Floh-Zustände sehr gut passieren können was man zb besieht bei bei Militäreinheiten.
00:19:35: Also es gibt Berichte von den Seels, dass die sozusagen miteinander so arbeiten und vorgehen, dass sie das Gefühl haben nicht mehr ein Teil der Einheit zu sein sondern eine große Bewegung oder eine große Einheit zusehen und jeder weiß was der andere tut gleichzeitig obwohl sie sozusagen sich zählern das dann oft so.
00:19:54: Wir klicken uns dann ein und wir gehen diesen Modus und diesen Zustand hinein.
00:19:58: Gibt es auch eine Riesenforschung dahinter um das Ganze voranzutreiben?
00:20:02: Wo natürlich auch das Ganze mit Angst, aber auch um Kontrolle wieder auf der anderen Seite behaftet ist und noch die Sicherheit des Teams auf der andere Seite wieder da ist.
00:20:11: Im normalen Unternehmertum ist es so, dass es natürlich enorm wichtig und schön ist, wenn man es schafft sein ganzes Team in eine Flow-Zustand zu bringen.
00:20:20: Wenn man sich an einen Tisch setzt oder auch in der freien Natur – es ist immer wieder eine tolle Möglichkeit, sich auszutauschen und deinen Rahmen zu schaffen das Flow entstehen kann die Möglichkeiten für die einzelnen entstehen können um Flow im Alltag und im Berufsleben zu praktizieren.
00:20:37: Und da ergänze ich jetzt zum Abschluss für heute Das mit den Seels und mit dem Militär ist schwer auszuprobieren.
00:20:47: Wo man es aber ausprobieren kann, ist im Theater spielen in der Theater-Improvisation wo das ganz, ganz ghost notwendig ist und wo das Gleiche passiert und wir nennen diese Angst davor als Lampenfieber.
00:21:01: also auch wenn ihr was Wichtiges präsentieren wollt müsst euch entschieden habt das zu tun.
00:21:07: bei hearings Da passiert das oft, dass man die Gefühl hat, man hat Angst und im Endeffekt ist man aufgeregt wenn man es ernst nimmt.
00:21:17: Und das ist ein tolles Gefühl!
00:21:19: Und da kann Flo sehr stark helfen.
00:21:21: also da reinzugehen und uns immer wieder zuzulassen gerade wenn die Vorbereitungen schon abgeschlossen sind aber bis zum Hearing, bis zur Präsentation noch fünf Tage sind.
00:21:30: Das ist eine Herausforderung so früh fertig zu sein ja?
00:21:33: Nämlich aus diesem Grund, das lachen viel was in den Vorfeld, das kann sich sehr hoch aufbauen immer wieder dann noch mal da angehen und nur schauen, dass man die Präsentation, die man schon hat oder die Story, die wir schon entwickelt haben in dem Moment nicht über den Haufen schmeißt sondern die beste Version erntet.
00:21:48: Und auch nicht mehr fermentieren lässt, sondern Möhren sagen okay ich wiederhole das jetzt und genieße diese Zeit.
00:21:54: Das ist ein Grund warum viele intuitiv spüren es ist nicht immer gut fünf Tage vorher fertig zu sein.
00:22:01: drei Tage vorher kann ich nur empfehlen ich will mich nicht immer.
00:22:05: Drei Tage vorher ist super, weil ich es dann wiederholen kann und jetzt wirklich ins System kriege.
00:22:08: Und dann auch beim Tun, beim Auftritt für immer der auch geartet ist, wirklich in den Floor zu kommen?
00:22:18: Ja genau da bin ich voll und ganz bei dir einfach aus dem Grund heraus, weil dadurch dass wir es trainieren auch wieder eine gewisse Sicherheit bekommen auf die anderen Seite.
00:22:28: Wenn du es immer wieder versuchst, dieses natürlich auch so das Lampenfieber Da bist du der Judy-Expertin dafür, kommt tatsächlich die Hebecarola.
00:22:38: Ist ja auch ein sehr positiver Aspekt.
00:22:40: Es bedeutet ja dass wir absolut präsent sind und absolut da sind.
00:22:44: Und es bedeutet ja auch nur das es uns wichtig ist wenn wir Lampenfieber haben.
00:22:50: Das ist uns nicht egal wie's hinterher geht nach dem Motto.
00:22:53: Und das finde ich einen sehr schönen Ansatz.
00:22:57: Ich sehe jetzt mal eine positive Furcht, die wir an den Tag legen können von Zeit zu Zeit um... Dinge, die uns wichtig sind und auch sozusagen um sich die Frage zu stellen.
00:23:08: Das Leben zeigt mir jetzt es ist mir nicht egal was ich gerade tun.
00:23:12: Du hattest auf den Unterschied gehört?
00:23:13: Es gibt Angst!
00:23:14: Es gibt Furcht in zwei unterschiedliche Dingen.
00:23:16: also vor etwas Angst kommt von viel tiefer unten heraus und was man im Zusammenhang mit Angst oder Angst ist.
00:23:26: die Voraussetzung für etwas das wir euch bei dem nächsten Podcast näher bringen möchten ist nämlich gut Mut geht ohne Angst nicht, behaucht also die Angst.
00:23:35: Aber die Angst zu überwinden und zu sagen ich mach's trotzdem das wäre Mut!
00:23:39: Und damit machen wir euch jetzt neugierig aufs nächste Mal.
00:23:43: Wir freuen uns wenn ihr dieses mal was mitnehmen konntet und freuen uns, wenn ihr jetzt unsere nächsten Podcast Folge zum Thema Mut und Menschsein einschaltet.
00:24:01: Wenn dir dieser Podcast gefallen hat
00:24:03: dann hilf uns doch beim Wachsen.
00:24:05: Abonniere ihn und
00:24:06: schick ihn an eine Person weiter.
00:24:09: Wir haben nämlich großes Voran.
00:24:11: Du kannst uns mit Vorträgen, auch mit Workshops
00:24:14: buchen und
00:24:15: du kannst unser Community of Practice beitreten.
00:24:18: bald hin auf diesem Kanal.
00:24:22: Sakotnik & Flucher Champagne für die Seele
00:24:24: Klarheit für den Kopf.
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